Wertpapierdepot im Urlaub

16. Aug, 2010 von Finanzinfos

Die Ferienzeit löst von den Themen des Alltags – die beruflichen Aufgaben, die Kollegen – und für manche sind es auch die Familienmitglieder selbst, von denen sie Urlaub brauchen. Doch kann man in einer solchen Zeitperiode sein Wertpapierdepot aus den Augen lassen? Ist dies auch eine Sorge, die man für die Ferienzeit gleichsam aus dem Bewusstsein streichen könnte? Unter einer Bedingung: Man schütze sich vor dem Unvorhersehbaren – zumindest so gut, wie es geht.

Ist das Depot sinnvoll kombiniert?

Wie jedoch lässt sich ein Aktiendepot vor Kursverlusten absichern? Hierfür gibt es klare Strategien: Zuerst gilt es, Aktien und Wertpapiere nach den Kriterien zu vergleichen, ob sie
(a) Gefährdungspotenzial des Wertverlustes in sich bergen oder
(b) noch überhaupt vom “Sinn” her in das Aktiendepot passen.
Auch Wertpapiere, die man möglicherweise lieb gewonnen hätte, aber nicht mehr wirtschaftlich ergiebig sind, sollten verkauft werden. Das gesamte Wertpapierdepot – davon wird jedoch regelmäßig abgeraten (zu hohe Transaktionskosten würden hierbei anfallen).

Die Kursabfall-Bremse

Ein Depot ohne Aufsicht bedarf einer automatischen Sicherung – diese heißt: “Stop-Loss-Order”. Wie funktioniert diese? Über ein kostenloses Wertpapierdepot lässt sich eine Order erteilen: Der Kontoinhaber bestimmt eine Kursnotierung, der unterhalb der aktuellen Werten liegt. Erreicht nun eine Kursschwankung diesen Wert, werden die Wertpapiere automatisch verkauft – dies macht die genannte Sicherung aus. Dieses Merkmal unterscheidet ein Wertpapierdepot im Vergleich zu anderen Geldanlagen, dass eine solche Sicherung “eingebaut” werden kann.

Wie funktioniert die Urlaubs-Sicherung genau?

Nach welchen Entscheidungsmerkmalen jedoch können Aktien gewählt werden, die mit der “Stop-and-Loss-Order” in Verbindung gebracht werden sollen? Es empfiehlt sich, so sagen Experten, die Begrenzungen für den Verkauf durchweg im Wertpapierdepot um 10 Prozent unter die Notierungen zu setzen, die etwa bei Urlaubsbeginn für die einzelnen Posten gelten (oder, bei Kursen, die unsicherer sind, insgesamt um 20 Prozent).

Das Stellvertreterprinzip

Ebenso dient es, ein Wertpapierdepot ohnehin nicht als Einzelperson zu führen. Sondern ein Gemeinschaftskonto funktioniert nicht nur generell nach dem Prinzip der “vier Augen” die auf dem Börsenmarkt “mehr sehen”, sondern auch dann noch nach altbewährtem Kontoführungsmuster, wenn ein Kontoinhaber wegen Krankheit, Urlaub oder anderem seinen Blick von der Börse wegrichtet. Einem Aktiendepot geht somit keine Chance verloren, sich schnell und unvermittelt internationalen Kursbewegungen anpassen zu können. Tipps wie diese und Informationen über neueste Entwicklungen lassen sich stets aktualisiert auf wertpapierdepot.com abrufen – denn dem Zufall sollten Entscheidungen an der Börse nicht überlassen werden. So lohnt sich die ständige Rückkopplung mit neuesten Erkenntnissen, indem man hier die richtige Webseite aufschlägt.

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