Immobiliensuche: historisch niedrige Zinsen laden zum Erwerb ein

4. Mai, 2011 von Finanzinfos

Nach Jahren der Stagnation gehen die Immobilienpreise langsam wieder aufwärts. Wer eine Immobilie Haus kaufen möchte, sollte nach Meinung der Finanz- und Immobilienbranche jetzt zuschlagen und sich so die noch günstigen Preise sichern.

Auf was man achten sollte

Was wurde in den letzten Jahren am Haus renoviert und saniert? Sind Dach, Außenfassade, Heizung und Treppenhaus in Ordnung? Oder kommen in den nächsten Jahren zusätzliche Kosten auf einen zu.
Die Lage der Immobilie sollte natürlich auch ein bedeutsamer Faktor für die spätere Entscheidung sein. Meist spielen persönliche Gründe eine Rolle, schließlich möchte nicht jeder unbedingt in einer Großstadt wohnen. Trotz allem sollte man beim Immobilienkauf darauf achten, dass das Objekt in eine gute Infrastruktur eingebunden ist. Die Nähe zu einer Stadt, eine gute Verkehrsanbindung und viele weitere Faktoren sind hier ausschlaggebend. Je besser die Lage, je sicherer ist eine positive Wertentwicklung des Objekts.

Eigennutzung oder Vermietung?

Bei der Suche nach geeigneten Immobillien geht es stets um die Frage ob die Immobilie zur Eigennutzung gekauft wird oder zum Vermieten. Wenn eine Immobilie zur Eigennutzung gekauft wird, achtet man eher auf die persönlichen Präferenzen. Wenn man hingegen eine Immobilie zum Vermieten kauft, darf man keinesfalls auf eigene Wünsche und Vorstellungen verlassen, sondern muss stets so denken wie der Markt denkt. 
Es sollte in jedem Fall der Vermietungsmarkt genau analysiert werden. Dabei können Mietpreise im näheren Umfeld verglichen werden. Wenn man sich mit der Region nicht auskennt, ist es schwierig sich über die Zukunft Gedanken zu machen doch es ist möglich.

Zusatzkosten nicht vergessen

In jedem Fall werden Zusatzkosten entstehen, die in etwa zehn Prozent des Kaufpreises ausmachen können. Man sollte sich über diese Kosten daher im Klaren. Detailliert setzen sich diese Zusatzkosten folgendermaßen zusammen: 3,5 Prozent Grunderwerbssteuer,1,5 Prozent für Notar und Eintragung der Grundschuld und 5 Prozent Maklergebühren. Hinzu kommt dann noch die Grunderwerbsteuer.

Foto: Wolfgang Filser – Fotolia.com

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