Private Vorsorge wird zur Pflicht
Der demographische Wandel in Deutschland ist recht eindeutig: In Zukunft (bis 2050) wird es laut Statistiken 10 Mio. mehr Menschen über 60 Jahre geben. Die Zahl der 20-60 Jährigen verringert sich jedoch um 16 Mio. Menschen. Die Folgen: Längst reicht die staatliche Vorsorge nicht mehr aus, um im Alter seinen Lebensstandart aufrecht zu halten. Das hat auch die Politik erkannt: Das Rentenalter wird immer weiter heraufgesetzt. Außerdem werben die Politiker stark für zusätzliche betriebliche und private Altersvorsorgen.
Lösungen zur zusätzlichen Vorsorge
Die Möglichkeiten einer zusätzlichen Vorsorge sind vielfältig. Einige werden staatlich unterstützt, andere nicht. Fachleute raten, sich nicht nur auf eine Möglichkeit zu verlassen, sondern immer mehrere Wege zu gehen. So ist man unabhängiger und ein eventuelles Risiko sinkt.
Der Arbeitgeber hilft gern!
Betriebliche Vorsorgen sehen vor, auf einen Teil des Bruttogehaltes zu verzichten. Dieser Teil stellt dann den Beitrag zur „Firmenrente“ dar. Ein Arbeitgeber ist verpflichtet, eine betriebliche Altersvorsorge anzubieten, sofern er alle Voraussetzungen erfüllt, dabei staatlich gefördert zu werden. Weigern darf sich ein Arbeitgeber dann nicht – warum auch – denn durch das Anbieten einer betrieblichen Rente genießt sein Unternehmen steuerliche Vorteile.
Auch private Vorsorge ist sinnvoll!
Nicht nur betrieblich, sondern auch privat sollte man sich für das Alter finanziell absichern. Staatliche Förderung erhält man zum Beispiel bei der „Riester-Rente“ und der „Rürup-Rente“. Doch die Förderung bringt auch Nachteile: So ist ein Vererben dieses Kapitals teilweise nicht möglich. Bei der „Rürup-Rente“ ist bei Versterben des Anlegers vor dem Erreichen des Rentenalters das gesamte Kapital verloren. Auch Aktien-Fonds bieten die Möglichkeit zur Altersvorsorge. Diese werden zwar nicht staatlich gefördert, der Anleger verfügt aber selbst über sein Geld, eine Auszahlung kann also jederzeit erfolgen. Leider ist man hier als Anleger einem Risiko des Geldverlustes ausgesetzt. Eine etwas andere Art der Vorsorge ist der Immobilienbesitz. Immobilien stellen eine relativ sichere Anlage-Möglichkeit dar. Die wohl einfachste Art ist hier wohl das Eigenheim.
Beratung ist wichtig!
Doch egal für welche Form der Altersvorsorge man sich entscheidet, eine gute und fachliche Beratung ist in jedem Falle von Nöten. Nur so kann das Alter sorgenfrei genossen werden.
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